Psychopath Trump kündigt die bestehende Weltordnung auf.
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Israel
 
Vorwürfe der Uno gegen Israel
Grab mit 15 getöteten Sanitätern und verscharrte Fahrzeuge in Gaza entdeckt
Vor fast zwei Wochen gerieten palästinensische Rettungskräfte in Gaza unter israelischen Beschuss. Erst Tage später gab Israel die Freigabe zur Bergung. Die Uno erhebt deswegen schwere Vorwürfe.

 
Angriffe auf Kliniken und Ärzte im Gazastreifen
Kampfgebiet Krankenhaus

Die israelische Armee hat rund 300 Ärzte und Pflegekräfte im Gazastreifen gefangen genommen. Diese berichten von Misshandlungen und Folter.
Israelische Armee greift Krankenhaus im Gazastreifen an
Das israelische Militär hat einen Luftschlag gegen das größte noch arbeitsfähige Krankenhaus im Süden des Gazastreifens bestätigt. Ziel der Aktion soll ein Hamas-Funktionär gewesen sein. Mindestens ein Mensch starb.


 

Israel bombt wieder

17.03.2025

Mögliche Ausweitung der Luftangriffe Israel ruft Bewohner in Gaza auf, aus Grenzgebieten zu fliehen

Beim Luftangriff der israelischen Armee auf Gaza sollen in der Nacht Hunderte Palästinenser getötet worden sein, einem Medienbericht zufolge wurde auch Hamas-Führungspersonal getroffen. Es gibt Hinweise auf eine Ausweitung der Angriffe.
Die zurückkehrende Gaza-Bevölkerung wird erneut durch Israel angegriffen, über 500 Tote.


Die israelische Regierung plant, Teile des Westjordanlandes zu annektieren. Sie würde damit die rechtswidrigen israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten noch weiter ausdehnen und die institutionelle Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung verfestigen.

Einer Vereinbarung der israelischen Koalitionsregierung zufolge haben am Mittwoch Beratungen darüber begonnen, mit welchen Schritten Teile der besetzten palästinensischen Gebiete annektiert werden sollen. Dazu erklärt Ruth Jüttner, Leiterin Team Regionen und Themen bei Amnesty International in Deutschland:

"Das Völkerrecht ist glasklar und eindeutig: Die Annexion besetzter Gebiete ist ein Verstoß gegen Artikel 2(4) der UN Charta, gegen zwingende Normen des Völkerrechts und gegen Verpflichtungen des humanitären Völkerrechts. Die Pläne der israelischen Regierung, Teile der rechtswidrigen israelischen Siedlungen und das Jordantal im besetzten Westjordanland zu annektieren, sind Ausdruck einer zynischen Politik, die die Regeln des Völkerrechts ignoriert."


 

 
Völkerrechtswidrig
Israel stoppt Stromlieferungen in den Gazastreifen


Israel will keinen Strom mehr in den Gazastreifen liefern. Das teilte die Regierung mit. Der Schritt soll wohl den Druck auf die Hamas erhöhen – und könnte vor Ort die Trinkwasserversorgung gefährden.

09.03.2025

Nach dem Stopp humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen unterbricht Israel ab sofort auch die Lieferung von Strom

in den blockierten Küstenstreifen. Der israelische Energieminister Eli Cohen teilte mit, er habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet. Ziel ist es, Druck auf die islamistische Terrororganisation Hamas auszuüben, die noch Dutzende Geiseln festhält.

»Wir werden alle Mittel einsetzen, die uns zur Verfügung stehen, damit alle Geiseln zurückkehren, und wir werden gewährleisten, dass die Hamas am Tag danach nicht mehr in Gaza ist«, sagte Cohen in einer Videobotschaft.

Nach Ablauf der ersten Phase einer Waffenruhe hatte Israel vor einer Woche bereits einen vollständigen Stopp der Hilfslieferungen angeordnet, um die Hamas unter Druck zu setzen. Nach dem Willen Israels soll die Hamas einer

Verlängerung der ersten Phase zustimmen. Diese Phase endete am vergangenen Wochenende. Die Hamas drängt darauf, stattdessen Verhandlungen über die schwierigere zweite Phase des Waffenstillstands aufzunehmen.

Hilfsorganisationen fürchten dramatische Folgen

Im Januar hatten Israel und die Hamas eine Vereinbarung über eine Feuerpause im Krieg in Gaza erzielt. Dabei kamen Geiseln der Hamas im Austausch für palästinensische Häftlinge frei. Über die Freilassung der übrigen Geiseln sollte in einer zweiten Phase verhandelt werden.

Hilfsorganisationen haben bereits vor dramatischen Folgen des Stopps von Hilfslieferungen für die zwei Millionen Einwohner des Küstenstreifens gewarnt. Die konkreten Auswirkungen des Stromlieferungsstopps sind noch nicht absehbar, eine mögliche Folge könnte aber sein, dass die Entsalzungsanlagen zur Trinkwassergewinnung in der Region stillstehen. Sie werden mit Strom aus Israel betrieben.
Mehr zum Thema

Israel stoppt Waren- und Hilfslieferungen in den Gazastreifen

Die Stromversorgung des Gazastreifens durch Leitungen aus Israel und Ägypten war schon seit Jahren lückenhaft gewesen. Nach Beginn des Gazakriegs vor eineinhalb Jahren hatte außerdem das einzige Kraftwerk im Gazastreifen die Produktion eingestellt. Viele Menschen behelfen sich mit Solarenergie und Generatoren. Im Gazastreifen leben über zwei Millionen Menschen. Das Gebiet wurde durch den Krieg Israels gegen die Hamas weitgehend verwüstet.

Quelle: Welt-Online

 
Zukunft der Palästinenser
Regierungen in Berlin, London, Paris und Rom begrüßen arabischen Gazaplan
Die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien haben die Gaza-Initiative der arabischen Staaten gelobt. Sie zeige »einen realistischen Weg zum Wiederaufbau«.


Aus Donald Trumps und Israels-Regierung zum »Riviera-Plan« wird wohl nichts!. Die Vertreibung der Palästinenser galt einigen zionistischen Vordenkern als Option. Ein israelischer Premier sagte sogar: »Ich will, dass sie alle gehen, und sei es auf den Mond.«.

 
Netanjahu-Einladung
Völkerrechtler: Merz sendet ein „fatales Signal“
 
Bericht Deutschlandfunk vom 26.02.2025 hören:
 
 
 
Trotz Haftbefehl des Weltstrafgerichts
Merz will Netanyahu »unbehelligt« einreisen lassen

24.02.2025

Wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Gaza liegt ein internationaler Haftbefehl gegen Benjamin Netanyahu vor.

In Berlin sorgt das für Debatten: Würde der Haftbefehl gegen den israelischen Premierminister in Deutschland vollstreckt?

Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) machte seine Position dazu nun deutlich:


Als Kanzler würde er einen Weg finden, um eine Festnahme von Benjamin Netanyahu in Deutschland zu verhindern.

 
Deutschland muss den Internationalen Strafgerichtshof folgen und sich an das Gesetz halten, Herr Merz !!!
Der Internationale Strafgerichtshof ist eine elementare Errungenschaft der Weltgemeinschaft. 79 Staaten versichern dem Gericht ihre volle Unterstützung. Sollten die Regeln für Deutschland nicht mehr gelten, verlieren am Ende alle.

 
CDU übt Kritik am Haftbefehl gegen Netanyahu

Haftbefehle gegen Netanyahu und Hamas-Anführer.
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sieht hinreichende Belege dafür, dass israelische Politiker und Führer der Hamas für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind. Für die Bundesregierung ist das ein politisches Problem. Deutschland muss den Internationalen Strafgerichtshof unterstützen und sich an das Gesetz halten.

CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt (Foto) übte im Radio harsche Kritik am Haftbefehl. Er sagte:
„Der Internationale Strafgerichtshof ist eingerichtet worden, um Despoten und autoritäre Staatsführer zur Rechenschaft zu ziehen, nicht um demokratisch gewählte Regierungsmitglieder festzunehmen".

Meinung:

Hallo Herr Hardt,
eine Volkswahl alleine ist kein Persilschein für Kriegsverbrechen.
Aufgabe des Strafgerichtshofs ist nicht, zu beurteilen, ob ein Regime demokratisch ist oder nicht. Sondern ob jemand Verbrechen wie Völkermord oder Kriegsverbrechen begangen hat.

Insofern ist das Vorgehen des Internationalen Strafgerichtshofs völlig korrekt und zu akzeptieren.
Mann kann nur davor warnen, beim Umgang mit zweierlei Maß zu messen, zwischen Putin und Netanyahu.


Hajo Dautzenberg
Simmerath

 
Mit Haftbefehl belegter Premier
SPD und Linke kritisieren Merz’ Einladung an Netanyahu

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu ist vom Internationalen Strafgerichtshof mit einem Haftbefehl belegt, Deutschland daran gebunden. Friedrich Merz will den Premier dennoch einladen. Nun gibt es Widerstand.

25.02.2025, 09.25 Uhr

Das Besuchsangebot des voraussichtlichen nächsten Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) an den vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit einem internationalen Haftbefehl belegten israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu sorgt für Widerspruch.

Das Gericht in Den Haag teilte mit, es sei nicht Sache von Mitgliedstaaten, die Entscheidungen des Gerichts einseitig zu beurteilen. Deutschland sei durch das Römische Statut verpflichtet, die Entscheidungen des IStGH anzuerkennen und umzusetzen. Alle 27 EU-Staaten haben das Statut unterzeichnet. Israel erkennt den Gerichtshof dagegen ebenso wenig wie die USA an.

Gemäß dem Haftbefehl müsste Netanyahu bei seiner Einreise nach Deutschland verhaftet werden. Merz hatte nach seinem Wahlsieg und einem Telefonat mit Netanyahu gesagt, dass er den israelischen Regierungschef nach Deutschland eingeladen habe.

Man werde für den Fall eines Deutschlandbesuchs »Mittel und Wege« finden, dass Netanyahu Deutschland besuchen und auch wieder verlassen könne, ohne dass er in Deutschland festgenommen werde, so Merz. »Ich halte es für eine ganz abwegige Vorstellung, dass ein israelischer Ministerpräsident die Bundesrepublik Deutschland nicht besuchen kann«, so der CDU-Chef.

Wie sich ein solcher Besuch Netanyahus konkret umsetzen ließe, sagte Merz jedoch nicht. Sollte sich Deutschland über den Haftbefehl hinwegsetzen, würde dies die Autorität des IStGH untergraben.

Merz betrachtet IStGH-Entscheidung »skandalös«

Merz' Büro bezeichnete die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, den Ministerpräsidenten als Kriegsverbrecher zu bezeichnen, zudem als »skandalös«. Der IStGH hatte den rechtskonservativen Politiker Netanyahu dafür verantwortlich gemacht, den Krieg im Gazastreifen gegen die radikal-palästinensische Hamas-Bewegung mit ungerechtfertigter Härte geführt zu haben.

Kritik an dem Vorstoß kam auch von der SPD. Die Unabhängigkeit des IStGH sei »von zentraler Bedeutung, und wir respektieren seine Verfahrensabläufe sowie die Entscheidungen seiner Organe. Dies gilt ausnahmslos«, sagte der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid der Nachrichtenagentur Reuters.

Allerdings fügte er hinzu, dass »das Gebot kluger Diplomatie« erfordere, dass die Bundesregierung »geeignete Mittel und Wege finden wird, auch in Zukunft enge Beziehungen zur israelischen Regierung zu pflegen, ohne die Autorität des IStGH zu untergraben«. Schmid deutete einen Ausweg an, der sich durch eine Aufklärung möglicher Völkerrechtsverstöße durch Israels »starke und unabhängige« Justiz ergebe. Dies stehe im Einklang mit dem Komplementaritätsprinzip des IStGH, das die Zuständigkeit nationaler Gerichte betont, wenn diese entsprechende Verfahren durchführen. »Diese Möglichkeit steht den israelischen Behörden jederzeit und unverändert offen.«

Linkspartei nennt Merz' Entscheidung »Katastrophe«

Die Linkspartei nannte die Einladung von Merz dagegen eine »Katastrophe« und warf dem CDU-Chef »Doppelmoral« vor. Deutschland habe immer darauf bestanden, dass internationale Haftbefehle umgesetzt werden müssten, sagte Linken-Co-Chef Jan van Aken. »Wenn Wladimir Putin nach Deutschland kommt, dann muss dieser Haftbefehl umgesetzt werden. Das Gleiche gilt für Netanjahu«, sagte er.
fek/Reuters


 
Trump und die Waffenruhe in Gaza

12.02.2025 |

Die Waffenruhe in Gaza ist in Gefahr - nicht zuletzt durch Donald Trumps "Ultimatum".
Ein Blick auf Trumps Agenda und die Folgen für die Menschen vor Ort.

Die "Hölle" werde losbrechen, wenn die Hamas nicht alle israelischen Geiseln bis Samstag freilasse, drohte US-Präsident Donald Trump Montagabend in Washington.

Wenige Stunden später, mit der Rückendeckung des Republikaners im Weißen Haus, verlangt auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: Wenn die Hamas unsere Geiseln nicht bis Samstagmittag zurückgibt, wird die Feuerpause enden.

Benjamin Netanjahu, (Haftbefehl wg. Verbrechen gegen die Menschlichkeit) Israels Ministerpräsident
Netanjahu droht mit heftigen Kämpfen. Das israelische Militär wurde bereits in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

 
 
 
Was er mit den Palästinensern plant, ist ein Verbrechen
 
Was Trump mit den Palästinensern plant, ist durch das Wort ‚Umsiedlung‘ unzureichend beschrieben. Es geht um Vertreibung. Die zwei Millionen Menschen im Gazastreifen sind nun monatelang hin und her gejagt worden, Zehntausende haben ihr Leben verloren. Nun sollen sie auch noch die Reste dessen aufgeben, was sie haben. Es geht ihm ausschließlich um das Land, nicht um die Menschen. Damit sind die Zutaten dafür beisammen, dass auch in Trumps neuer Palästinenserkolonie Frust und Hass noch größer werden – und damit schließlich auch die terroristische Gefahr für die USA und ihre Verbündeten. Wenn Trump seinen Plan umsetzt, ist das ein Verbrechen.

 


Meine Sympathie ist bei den Palästinensern !!

 
»So sparen wir das Porto«

Holocaust-Überlebender gibt Verdienstkreuz definitiv zurück

Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg aus Leer will sein Bundesverdienstkreuz definitiv zurückgeben. Auch ein Telefongespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Montag habe ihn nicht mehr umstimmen können, berichtete das Magazin "Stern". Er habe sein Bundesverdienstkreuz dem Mannheimer Fotografen Luigi Toscano mitgegeben, der sich am Dienstag mit Steinmeier treffen und es ihm überreichen solle, sagte Weinberg demnach. Der 99-Jährige hatte zuvor angekündigt, das ihm verliehene Bundesverdienstkreuz aus Protest gegen eine Bundestagsabstimmung zur Migrationspolitik Ende Januar zurückzugeben, bei der die Union Stimmen der AfD in Kauf nahm. Auch Toscano erklärte daraufhin, seine Auszeichnung zurückgeben zu wollen. Nach der Ankündigung lud Steinmeier Weinberg zu einem Gespräch ein.

»So sparen wir das Porto«

Er verstehe allerdings den Trubel um das Kreuz nicht. Er habe es ohnehin nie getragen, sagte Weinberg dem SPIEGEL. Auch die Rückgabe hat der 99-Jährige bereits geregelt: »Wir haben das Kreuz in einen Umschlag gepackt und es dem Fotografen Luigi Toscano mitgegeben. Der trifft sich mit Steinmeier und kann es ihm dann gleich zurückgeben.

 
Brutale Vorstöße in Syrien
Die israelischen Panzer fahren einfach weiter, auch durch Häuser
Israelische Truppen dringen seit dem Sturz der Assad-Diktatur in Syrien vor. Sie verjagen Zivilisten, beschießen Demonstranten. Die lokale Bevölkerung ist entsetzt: Sie sah im jüdischen Staat einen Verbündeten gegen das Regime.

 
Verurteilter Straftäter trifft mutmaßlichen Kriegsverbrecher im Weißen Haus
 

 

 
Rechtsextreme würden die Palästinenser vertreiben und den Gaza besetzen.

 
Letzte intakte Klinik in Nordgaza
Kamal-Adwan-Krankenhaus fordert internationale Hilfe
Im umkämpften Norden des Gazastreifens droht offenbar der medizinische Kollaps. Der Direktor des Kamal-Adwan-Krankenhauses drängt auf Hilfslieferungen. Die israelische Armee setzt ihre Angriffe in Gaza derweil fort.

22.12.2024

Das letzte noch weitgehend intakte Krankenhaus im Norden des umkämpften Gazastreifens hat die internationale Gemeinschaft dringend zur Versorgung mit Medikamenten und Lebensmitteln aufgefordert. Rund um das Kamal-Adwan-Krankenhaus im Ort Beit Lahija gehe der israelische Beschuss weiter und die Patienten könnten nicht mehr versorgt werden, teilte das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium mit. Es gebe kaum noch Lebensmittel und Trinkwasser.

Die israelische Armee verweigere die Versorgung des Krankenhauses mit dem Notwendigsten und blockiere auch den Zugang von Ärzten und Krankenpflegern. Patienten würden sterben, wenn nicht schnell Hilfe eintreffe, warnte der Direktor des Krankenhauses, Hussam Abu Safiya.

Quelle Welt-Online

 
 
UNVERZÜGLICH !!
 

Syrien
Israel will Pufferzone einnehmen –
„Wir verändern das Gesicht des Nahen Ostens“, sagt Netanjahu.
Israel muss aufpassen, dass der Nahe Osten Israel verändert!
 

CDU übt Kritik am Haftbefehl gegen Netanyahu

Haftbefehle gegen Netanyahu und Hamas-Anführer.
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sieht hinreichende Belege dafür, dass israelische Politiker und Führer der Hamas für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind. Für die Bundesregierung ist das ein politisches Problem. Deutschland muss den Internationalen Strafgerichtshof unterstützen und sich an das Gesetz halten.

CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt (Foto) übte im Radio harsche Kritik am Haftbefehl. Er sagte:
„Der Internationale Strafgerichtshof ist eingerichtet worden, um Despoten und autoritäre Staatsführer zur Rechenschaft zu ziehen, nicht um demokratisch gewählte Regierungsmitglieder festzunehmen".

Meinung:

Hallo Herr Hardt,
eine Volkswahl alleine ist kein Persilschein für Kriegsverbrechen.
Aufgabe des Strafgerichtshofs ist nicht, zu beurteilen, ob ein Regime demokratisch ist oder nicht. Sondern ob jemand Verbrechen wie Völkermord oder Kriegsverbrechen begangen hat.

Insofern ist das Vorgehen des Internationalen Strafgerichtshofs völlig korrekt und zu akzeptieren.
Mann kann nur davor warnen, beim Umgang mit zweierlei Maß zu messen, zwischen Putin und Netanyahu.


Hajo Dautzenberg
Simmerath


Trotz Haftbefehl des Weltstrafgerichts Merz will Netanyahu »unbehelligt« einreisen lassen
Gegen Israels Premier liegt ein Haftbefehl des Internationalen Stragerichtshofs vor. Friedrich Merz verspricht dennoch: Als Kanzler würde er einen Weg finden, um eine Festnahme von Benjamin Netanyahu in Deutschland zu verhindern.
14.02.2025

Wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Gaza liegt ein internationaler Haftbefehl gegen Benjamin Netanyahu vor. In Berlin sorgt das für Debatten: Würde der Haftbefehl gegen den israelischen Premierminister in Deutschland vollstreckt? Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) machte seine Position dazu nun deutlich.


 
Bedingungslos an Israels Seite? - frontal
ZDF
frontal vom 15. Oktober 2024
15.10.2024 — Bundesregierung in der Kritik​​ Ein Jahr dauert der Krieg in Gaza nun an, und die internationale Kritik am Vorgehen Israels ist groß. ...

 
»Deutschland ist verpflichtet, Netanyahu festzunehmen«
Israel führe einen völkermörderischen Krieg in Gaza und dürfe die entmilitarisierte Zone auf den Golanhöhen nicht besetzen, sagt der israelische Menschenrechtsanwalt Michael Sfard. Hier erklärt er, wie er zu diesem Urteil kommt.

 

Internationaler Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Netanyahu und Hamas-Anführer

Der Internationale Strafgerichtshof erlässt wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Gaza Haftbefehl gegen Israels Premier Netanyahu und Ex-Verteidigungsminister Gallant. Auch gegen einen Hamas-Anführer wurde ein Haftbefehl ausgestellt.

21.11.2024, 13.03 Uhr

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Haftbefehle gegen Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant und mehrere Hamas-Führer erlassen. Das verkündete das Gericht am Donnerstag. IStGH-Chefankläger Karim Khan hatte schon im Mai wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen Haftbefehle gegen Israels Regierungschef Netanyahu und seinen Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen die Anführer der Terrororganisation Hamas beantragt.

In seinem Antrag hatte Khan Netanyahu und Gallant mutmaßliche »gezielte Tötung«, »Aushungern« sowie »Vernichtung und/oder Mord« im Zuge des Gazakrieg vorgeworfen.

Bei dem Großangriff der von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften islamistischen Hamas töteten deren Kämpfer israelischen Angaben zufolge mindestens 1160 Menschen, 252 weitere wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Als Reaktion geht Israel seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, bisher mehr als 43.000 Menschen getötet.

In seinem Antrag auf Haftbefehle hatte Khan dem Hamas-Führer im Gazastreifen, Yahya Sinwar, sowie dem politischen Hamas-Chef Ismail Haniyyeh und dem militärischen Hamas-Führer Mohammed Deif »Vernichtung« sowie »Vergewaltigung und weitere Akte sexueller Gewalt« sowie »Geiselnahme als ein Kriegsverbrechen« vorgeworfen. Sinwar, Haniyyeh und Deif seien »strafrechtlich verantwortlich für die Tötung Hunderter israelischer Zivilisten« beim Großangriff auf Israel am 7. Oktober. Sinwar und Haniyyeh wurden seitdem von Israel getötet. Auch Mohammed Deif war von Israel bereits für tot erklärt worden, Belege gibt es bislang jedoch nicht.
mwo/Reuters
 
Alles gerecht !!
Der Beschluss muss befolgt werden !
Festnehmen !
 
Fotomontage: H.D.

 

Was bedeuten die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Netanjahu, Gallant und Hamas-Anführer Deif?

Fragen und AntwortenWas bedeuten die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Netanjahu, Gallant und Hamas-Anführer Deif?

Der Internationale Strafgerichtshof hat Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, Ex-Verteidigungsminister Gallant und den Hamas-Anführer Deif erlassen. Was bedeutet die Entscheidung? Welche Folgen hat sie? Wir beantworten wichtige Fragen.

Wie begründet der Internationale Strafgerichtshof seine Entscheidung?

Das Gericht hat einem Antrag von Chefankläger Khan vom vergangenen Mai zugestimmt. Demnach werden sowohl Netanjahu als auch Gallant Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen vorgeworfen – und zwar wegen des israelischen Militäreinsatzes nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Als zivile Vorgesetzte sind sie demnach strafrechtlich verantwortlich zu machen.

Das Gericht sieht unter anderem ausreichende Gründe für die Annahme, dass Netanjahu und Gallant „absichtlich und wissentlich“ der Zivilbevölkerung im Gazastreifen wesentliche Dinge für ihr Überleben vorenthalten – einschließlich Nahrung, Wasser, Medikamente, Brennstoff und Strom. Im Gazastreifen wurden seit dem 7.-Oktober-Überfall laut dem Hamas-kontrollierten Gesundheitsbehörden mindestens 44.000 Menschen getötet. Bei den Zahlen wird nicht zwischen Zivilisten und Hamas-Mitgliedern unterschieden.

Auch Hamas-Anführer Deif werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Die Hamas hatte bei ihrem Überfall auf Israel mehr als 1.200 Menschen ermordet und mehr als 250 Geiseln verschleppt. Deif soll allerdings inzwischen bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen getötet worden sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nie.

Der Chefankläger hatte ursprünglich auch Haftbefehle für die beiden Hamas-Anführer Hanijeh und Sinwar erlassen. Nach der Bestätigung ihres Todes wurden sie zurückgenommen.

Welche Folgen haben die Haftbefehle?

Das Gericht in Den Haag hat selbst keine Möglichkeit, die Haftbefehle zu vollstrecken. Dafür sind 124 Mitgliedsstaaten – darunter auch Deutschland – dazu verpflichtet, die Gesuchten festzunehmen, sollten diese sich im jeweiligen Hoheitsgebiet der Staaten aufhalten. Das bedeutet: die Reisemöglichkeiten der Betroffenen werden vermutlich deutlich eingeschränkt.
Die Niederlande haben nach Medienberichten bereits angekündigt, Netanjahu festzunehmen, falls er einreisen sollte. Der Sprecher der Bundesregierung, Hebestreit, sagte nach dem Antrag des Haftbefehls im Mai, Deutschland sei grundsätzlich Unterstützer des Internationalen Strafgerichtshofs – und dabei bleibe es auch. Auf die Nachfrage, ob dazu auch gehöre, sich an Entscheidungen des Gerichts zu halten, sagte Hebestreit: „Natürlich. Ja, wir halten uns an Recht und Gesetz.“
Eine ganze Reihe von Staaten haben dagegen das Statut des Gerichtshofs nicht ratifiziert, darunter neben Israel auch die USA, China, Russland, Indien, der Iran, Saudi-Arabien und die Türkei. Das heißt: Dort besteht keine Verpflichtung, die Gesuchten festzunehmen.

Die israelische Regierung könnte nach Einschätzung der Nachrichtenagentur AP durch die Entscheidung des Gerichts international weiter isoliert werden. Auch die Bemühungen um einen Waffenstillstand zur Beendigung des Krieges könnten weiter erschwert werden.

Welche Reaktionen gibt es?

Das Büro von Netanjahu weist den Haftbefehl gegen den Regierungschef und Ex-Verteidigungsminister Gallant in scharfer Form zurück und nennt den Schritt antisemitisch. Israels Außenminister Saar betont, der Gerichtshofs habe jedwede Legitimität verloren. Staatspräsident Herzog spricht von einem dunklen Tag für die Menschheit. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigt sich empört, Präsident Schuster nennt den Haftbefehl eine „Absurdität“. Israel verteidige sich nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 gegen islamistischen Terror in Gaza und im Libanon.
Die Hamas wiederum begrüßt die Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant und spricht von einem „Schritt zu Gerechtigkeit“. Auch Jordanien befürwortet die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, die laut Außenminister Safadi respektiert und umgesetzt werden müsse.

Diese Nachricht wurde am 21.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.


 
 

Kommentar 
Israel: Zeit für einen umfassenderen Begriff von Solidarität

Es geht ein Riss durch Deutschland. Die von der Politik immer wieder betonte Israel-Solidarität und die Stimmung in großen Teilen der Bevölkerung passen nicht zusammen. Es ist an der Zeit, ausführlicher darüber zu sprechen.
Kommentar Deutschlandfunk B. Hammer 13.10.2024


 

Ja, der Terrorakt der Hamas war und ist ein Verbrechen und ein Bruch von Völkerrecht.
Das rechtfertigt jedoch nun nicht, nicht minder brutal vorzugehen und ebenfalls geltendes Völkerrecht seitens Israel zu brechen.

Es richtig, dass Deutschland eine besondere Verantwortung für Israels Sicherheit hat. Es hat aber keine Verantwortung für eine Regierung Netanjahu und deren brutale Kriegführung. H.D.


Zweistaatenlösung muss kommen !
 

Schickt den Netanyahu in die Wüste !

Er hat jahrzehntelang eine Zweistaatenlösung verhindert und die Bevölkerung im Gazastreifen tyrannisiert.
Bis es am 7. Okt. 2023 zum furchtbaren Terrorakt der Hamas kam.
Netanyahu: Niemand wird uns stoppen !!
 

Tod und totale Zerstörung

"Niemand wird uns stoppen"
 
Zwölf Monate unter Beschuss, Gaza in Schutt und Asche.
Mehr als 43.000 Palästinenser getötet, überwiegend Frauen und Kinder.
 

Immer wieder müssen die Menschen von Gaza fliehen, werden von der israelischen Regierung, wie Vieh hin und her getrieben.

 

Von Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs
Haftbefehle gegen Hamas-Führer und Netanyahu beantragt
20.05.2024

Der Überfall auf Israel und der Gazakrieg: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs sieht hinreichende Belege dafür, dass israelische Politiker und Führer der Hamas für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich sind.

 

 
 

ENDE